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28.10.2004, 20.30 Uhr
naTo, Karl-Liebknecht-Straße 48, Leipzig

Oma Roma - die Geschichte der Signora Mongiolino
(KASOKA, Berlin)

In ihrer zweiten gemeinsamen Arbeit nach »hin und weg« ließen sich der Regisseur Gyula Molnar und das Theater KASOKA von einer authentischen Geschichte inspirieren. Ein Stück über die Liebe zum Theater, über den Mut zur Zukunft und über das Glück, den eigenen Träumen zu vertrauen.

Die schon mehrfach in Leipzig gefeierten »Shootingstars« des Theaters »Kasoka« kommen in diesem Jahr mit ihrer frischen 2003er Produktion »Oma Roma – Die Geschichte der Signora Mongiolino« zum Festivalfinale. Gegründet wurde die Theatergruppe von den Spielerinnen Alexandra Kaufmann, Melanie Sowa und Eva Kaufmann, die ihr Studium an der Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch« absolvierten. Durch ihren kabarettistisch-komödienhaften Stil haben sie sich nicht zuletzt auf internationalen Festivals einen Namen gemacht, in Leipzig waren sie zuletzt 2003 mit »Pet Shop Arche Noah« zu sehen.
Unter der Regie von Gyula Molnar, dem ungarisch-italienischen Meister des Figuren- und Objekttheaters, entfalten die drei Spielerinnen erneut eine phantastische, facettenreiche und faszinierende Bühnenpräsenz. Auf schlichte poetische Weise und unter Verwendung verschiedener Erzählperspektiven berichten die drei Frauen über das Leben der Signora Mongiolino, einsame Besitzerin eines kleinen Theaters in Rom – ein Kindheitstraum, der sich durch mangelndes Publikum schneller in Luft auflöst, als ihr lieb ist. Von allen verlassen, bleibt sie in ihrem Theater, an dem sie so sehr hängt, bis eines Tages eine Puppenspielerfamilie, auf der Suche nach einem neuen Domizil, in die Spielstätte der Signora einkehrt. Von diesem Moment an verändert sich alles, denn Signora Mongiolino haßt Puppen zutiefst …
Der Zuschauer kann sich auf einen anspruchsvollen, vergnüglichen und spannenden Abend gefaßt machen.

Regie: Gyula Molnar
Dramaturgische Mitarbeit: Francesca Bettini
Spiel: Alexandra Kaufmann, Melanie Sowa, Eva Kaufmann

Ab 14 Jahren, Dauer: 60 Minuten


Signora Mongiolino träumte vom Theater, träumte davon, als Schauspielerin auf einer großen Bühne zu stehen. Am Stadtrand von Rom verwirklichte sie ihren Traum, baute ihr eigenes Theater. Mit einer Schauspieltruppe spielte sie jeden Abend. Doch irgendwann blieben die Zuschauer aus. Und auch die Schauspieler gingen. Doch Signora Mongiolino spielte weiter. Vor leerem Haus erschuf sie jeden Abend das Theater neu. Bis die Fratelli Prezzotella Proti zu Besuch kamen, eine traditionelle Puppenspielerfamilie... Molnar und KASOKA ließen sich von einer wahren Geschichte zu einem Spiel über die Liebe zum Theater, das Abschiednehmen und den Tod beflügeln. Was braucht man zum Theaterspielen: Ein Haus? Scheinwerfer? Tradition? Notausgänge? Schauspieler? Eine Geschichte? Den Tod? Puppen? Publikum?

„Alexandra Kaufmann, Eva Kaufmann und Melanie Sowa. Zurückhaltend, bestimmt, freundlich finden sie in die Rollen von Tod, Erzählerin, Prinzipalin hinein, nichts Auffälliges, Aufgesetztes kommt ins Spiel. Und doch geht gerade aus der Schlichtheit, dem Verzicht auf vordergründige Wirkung eine beeindruckend heitere, nachdenkliche Stimmung hervor.“ (Tagesspiegel Berlin)
"Da stimmt alles zusammen, in einer bescheidenen, ja betörenden Art, Theater zu machen, mit fast gar nichts." (Tagesspiegel Berlin)

Eine wehmütig witzige Hommage an eine bedingungslose Theaterliebe.
(Stuttgarter Nachrichten)
Once Signora Mongiolino dreamt of the theatre, of becoming an actress in a big theatre. On the outskirts of Rome she turned her dreams into reality and built her own theater. Every night she would act with her cast. But one day the audience stopped coming. Her actors too abandoned her. But Signora Mongiolino kept acting. Until the Prezzotella Proti brothers, a traditional family of puppet theater actors, arrived on o visit ...

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